Unsere Geschichte

Gebaut für die Leute, die den Laden wirklich führen.

Die meiste Cannabis-POS-Software wurde dafür entworfen, eine einzige Sache zu tun: einen Verkauf zu kassieren und einen Bon zu drucken. Budy wurde dafür entworfen, alles andere zu erledigen — die Lager-Mathematik, die Schwund-Erkennung, die Kosten-Verfolgung, den Alltag einer echten Dispensary.

Das Problem, das wir gesehen haben

Geh in hundert unabhängige Dispensaries, Coffeeshops oder Spezialhändler, und du wirst dieselbe Szene finden: einen Inhaber, der in Tabellen versinkt, eine Kasse, die nur zählt, was gescannt wird, und eine stille, fortlaufende Erosion, die niemand rechtzeitig bemerkt.

Diebstahl passiert — nicht der dramatische, der stille. Der Lagerbestand driftet jede Woche ein bisschen, und niemand merkt es bis zur Monatsendzählung. Kosten schleichen nach oben, während alle den Umsatz feiern. Mitarbeiterrabatte, die gelegentlich sein sollten, werden zur Gewohnheit. Ein Lieferant erhöht die Preise, und es dauert neunzig Tage, bis es in den Margen sichtbar wird.

Bestehende Cannabis-POS-Systeme waren nicht blind dafür. Sie waren einfach nicht gebaut, um hinzusehen. Sie waren gebaut, um Verkäufe zu kassieren, und das taten sie gut genug, dass niemand den Rest hinterfragte.

Die Vision

Budy startete mit einem bewusst größeren Anspruch: das Betriebssystem für den ganzen Laden zu entwerfen, nicht nur für die Kasse. Jede Entität, die zählt — Produkte, Bestand, Lieferanten, Mitglieder, Personal, Schichten, Kosten, Retouren — modelliert als Daten, die der Inhaber abfragen und nutzen kann. Jede Transaktion als Geschichte erfasst, nicht als Zahl. Jede Diskrepanz sichtbar gemacht in dem Moment, in dem sie auftritt, nicht Wochen später.

Wir haben es Offline-First gebaut, weil wir zu viele Läden gesehen haben, die Verkäufe wegen einer wackeligen Verbindung verloren haben. Das ganze System läuft zuerst auf dem Gerät und synchronisiert, sobald es kann. Der Inhaber sieht seine Daten, ob das Internet oben oder unten ist, ob er an der Theke steht oder im Café gegenüber sitzt.

Und wir haben es KI-First gebaut. KI ersetzt nicht das Urteil des Inhabers — sie macht sichtbar, was sonst unsichtbar bliebe. Ein Smart Scanner, der ein neues Produkt in Sekunden katalogisiert. Ein Sprachassistent, der „wie viel haben wir letzten Monat für Verpackung ausgegeben" beantwortet, ohne dass jemand ein Dashboard berührt. Lager-Agenten, die Drift markieren, bevor sie dich Geld kostet. Der Inhaber bleibt am Steuer; die Software übernimmt das Beobachten.

Woran wir glauben

01

Verkäufe sind ein Output, nicht das Ziel.

02

Der Inhaber verdient Antworten, keine Dashboards.

03

Diebstahl passiert in der Stille — Software sollte zuhören.

04

Der Lagerbestand ist das zweitgrößte Vermögen; behandle ihn so.

05

Die Verkaufsfläche ist schnell; das POS sollte sie nicht ausbremsen.

Für den deutschen Markt

Cannabis-POS für Deutschland nach dem CanG.

Seit dem 1. April 2024 hat das Cannabisgesetz (CanG) den deutschen Cannabis-Markt grundlegend verändert. Anbauvereinigungen — eingetragene Vereine, die Cannabis für ihre Mitglieder gemeinschaftlich anbauen — sind die zentrale legale Bezugsquelle. Modellregionen wie Hannover und Frankfurt am Main testen darüber hinaus den lizenzierten Verkauf an erwachsene Konsumentinnen und Konsumenten. Wer einen Club, eine Apotheke oder einen Modellprojekt-Shop führt, braucht ein Kassensystem, das die Realität dieses Markts abbildet — Mitgliederverwaltung, dokumentierte Abgabemengen, Sortenrückverfolgung, lückenlose Belege.

Budy ist von Grund auf für regulierte Märkte konzipiert. Mitgliederlimits (50 g pro Monat, 25 g pro Tag), Sortenausgabe nach THC-Gehalt, Altersnachweis am Tresen, Abgabeprotokoll pro Mitglied und Schicht: alles direkt im POS modelliert, nicht in Excel danebengeklemmt. Die Offline-First-Architektur sorgt dafür, dass auch in einer Anbauvereinigung ohne Glasfaser jede Abgabe sauber erfasst und später synchronisiert wird.

Auf der technischen Seite erfüllt Budy die Vorgaben der Kassen-Sicherungsverordnung (KassenSichV): TSE-fähige Bonausgabe, GoBD-konforme Datenexporte und unveränderliche Buchungsprotokolle. Die Software ist auf Deutsch, die Belege sind auf Deutsch, der Support ist auf Deutsch — kein nachgereichtes Sprachpaket, sondern Teil des Produkts.

Unsere Mission

Jedem Ladenbesitzer die Werkzeuge geben, die bisher nur die Ketten hatten. Ein Cannabis-POS, das den Betrieb führt, nicht nur die Kasse. Software, die fängt, was Menschen übersehen. Das vollständige Bild des Geschäfts, in der Hosentasche, in Echtzeit, in einer Sprache, die sie tatsächlich sprechen.

Gebaut von

Einem Team, das dieses Problem selbst gelebt hat.

Häufige Fragen aus Deutschland

Ist Budy CanG-konform?

Ja. Budy bildet die zentralen Anforderungen des Cannabisgesetzes ab — Mitgliederlimits, Altersprüfung, Sortenrückverfolgung, dokumentierte Abgabe pro Mitglied. Wir aktualisieren das System fortlaufend, wenn sich Bundesländer auf abweichende Auslegungen einigen.

Funktioniert Budy für Anbauvereinigungen (Cannabis Social Clubs)?

Ja. Anbauvereinigungen sind ein Kern-Use-Case. Mitgliedsausweise, monatliche und tägliche Abgabelimits, THC-Stufen für unter und über 21-Jährige sowie das Abgabeprotokoll für die jährliche Berichtspflicht laufen alle nativ im POS.

Erfüllt Budy die Kassen-Sicherungsverordnung (KassenSichV)?

Budy ist TSE-vorbereitet und unterstützt GoBD-konforme Exporte (DSFinV-K). Die TSE-Anbindung erfolgt über zertifizierte Hardware-Partner; auf Wunsch unterstützen wir bei der Auswahl und Einrichtung.

Gibt es deutschsprachigen Support?

Ja. Oberfläche, Belege, Hilfeartikel und Support sind auf Deutsch. Anfragen werden innerhalb eines Werktages beantwortet, in Geschäftszeiten meist deutlich schneller.

Ist Budy auch für Modellprojekte in Hannover oder Frankfurt geeignet?

Ja. Die Modellregionen erfordern dieselbe lückenlose Dokumentation wie Anbauvereinigungen, plus Verkauf an externe Erwachsene. Budy unterstützt beides parallel — vereinsinterne Abgabe und lizenzierten Verkauf — im selben Mandanten.

Funktioniert Budy auch ohne stabile Internetverbindung?

Ja. Budy ist Offline-First. Verkäufe, Abgaben und Bestände werden lokal auf dem Gerät erfasst und synchronisieren automatisch, sobald die Verbindung wieder steht. Kein verlorener Beleg, kein eingefrorener Tresen.

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